oral engineering ag | Im Moos 16 | 3800 Interlaken | Tel: 033 / 525 12 14 Mobil: 076 / 324 14 12 | labor@oral-engineering.com   Kiren J. Mätzener
oral engineering
Zahntechnisches Laboratorium

Materialien

Hier können Sie eine Zusammenstellung von Materialien sehen, welche wir bereits zu Arbeits- oder aber auch zu Show-Zwecken verwenden können.

Materialliste

PMMA Starr Flexibel Zahnfleischfarben PEEK Hochleistungskunststoff Metall Chrom-Cobalt Titan Sintermetall (Cr-Co) Zirkon Opak Transluzent Kunst- & Showzirkon Glaskeramik Opak Transluzent Wachs Try-in Burn-out Holz Show Arbeiten

Materialliste

PMMA (Polymethylmethacrylat)

PMMA   ist   thermoplastischer   Kunststoff.   Kunststoff   ist   ein   sehr   dehnbarer   Begriff   welcher   so   deshalb   auch   nicht   unbedingt   zutrifft.   In   der Zahntechnik   handelt   es   sich   meist   um   ein   Thermoplast .   Dieser   hat   die   Eigenschaften,   dass   wir   diesen   mit   neuen   thermoplastischen   Kunststoffen ergänzen    können.   Anders   dafür   der   Duroplast,   dieser   ist   nach   der   Polymerisation   (der   Aushärtung)   in   sich   abgeschlossen   und   kann   so   nicht ergänzt werden. der Kunststoff geht keine Verbindung mehr ein. In   unserem   Labor   verwenden   wir   verschiedene   PMMA   Kunststoffe.   Solchen   zum   Fräsen   oder   aber   auch   zum   manuellen   konventionellen stopfen.    Wir    haben    Starre     Kunststoffe    welche    wir    zum    Beispiel    für    Modelle     verwenden    können,    um    diese    von    einem    3D     Programm    via Fräsmaschiene  von einem Datensatz zu einem handfesten Modell zu fräsen. Wir   haben   auch   fräsbare   Kunststoffe,   welche   nach   dem   fräsen   eine   gewisse   flexibelität    aufweisen.   Diese   haben   einen   ausgesprochen   guten transluzenten  Effekt, welcher sich optimal für Brückenprovisorien bis hin zu 14 Gliedern  eignet. Es   kommt   auch   immer   öfters,   dass   Prothesenbasen    nicht   mehr   gestopft,   sondern   gefräst   werden.   Gefräste   Prothesenbasen   bestehen   auch   aus additivem     Kunststoff,     welcher     ganz     normal     unterfüttert      werden     kann.     Es     kann     aber     auch     wenn     digital     gearbeitet     wird,     einen Unterfütterungsabdruck   eingescant   werden   und   eine   neue   Basis   gefräst   werden.   Die   Zähne   bestünden   dann   aus   ebenfalls   gefrästem   Material wie   z.B.   starren   und   sehr   harten   Kunststoff,   oder   aber   aus   transluzentem   Zirkon.   Diese   können   von   der   alten   Prothese   entfernt   werden,   neu behandelt und gleich auf die neue Basis geklebt werden. Sie   sehen,   beim   Thema   Kunststoffe   sind   uns   (fast)   keine   Grenzen   mehr   gesetzt.   Vorausgesetzt,   man   hat   das   richtige   Material   und   Werkzeug   dazu.

PEEK (Polyetheretherketon)

PEEK   ist   ein   teilkristaliner   thermoplastischer    Hochleistungskunststoff,   welcher   sehr   gute   Formstabilität   aufweist.   Seine   Temperaturbeständigkeit sowie   die   Gleitfähigkeit   dieses   Kunststoffes   macht   ihn   in   unserem   Fall   zu   einem   universellem   Instrument.   Dieser   Kunststoff   ist   noch   nicht   lange gängig   in   der   Zahnmedizin,   doch   wir   können   diesen   für   Gerüste    von   kunststoffverblendeten   Kronen    sowie   Brücken ,   bis   hin   zu   Gerüsten   von Implantatarbeiten     verwenden,    welche    sich    auf    einen    ganzen    Kiefer    erstrecken.    Bei    Seitenzahnrestaurationen    kann    dieser    auch    als Langzeitprovisorium wie auch als definitive Arbeit, mit nicht ganz den selben ästhetischen Anforderungen, verwendet werden.

Metall

Chrom-Cobalt Dies   ist   eine   Metalllegierung    welche   sich   in   der   Zahnheilkunde   durchgesetzt   hat.   Der   grosse   Vorteil   dieser   Legierung   liegt   darin,   dass   nur   sehr wenige   Menschen   auf   diese   Komponennten   reagieren.   Wir   sprechen   von   einer   sehr   biokompatiblen    Legierung.   Sie   ist   also   mundbeständig, oxidiert   nicht,   und   ist   dennoch   sehr   formstabil    und   bruchressistent.   Früher   wurde   dieses   Material   fast   nur   für   Drähte   von   Provisorien   oder   für ganze   Modellgussgerüste   verwendet.   Dies   wird   Heute   auch   noch   immer   gemacht,   aber   die   Vielfalt    hat   sich   inzwischen   erhöht.   Wir   können   aus diesem   Material   nun   auch   ganze   Modellgussgerüste,   primär   und   sekundärkappen   sowie   auch   Gerüste   für   Kronen   oder   Brücken   zum   verblenden fräsen.   Bei   grösseren   Arbeiten   welche   sich   über   die   Mittellinie   des   Kiefers   erstreckt,   sind   Heute   oft   wieder   VMK   Konstruktionen   gefragt.   Dies   ist so   weil   Metall   gewisse   Bewegungen   abfangen   kann   und   sie   mitmacht.   Anders   beim   Zirkon,   dies   zerspringt   oft   bei   zu   starken   Spannungen.   Früher wurde   oft   Gold   als   Gerüstmaterial   verwendet.   Dieses   Erdgut   ist   jedoch   sehr   teuer   und   bei   grösseren   Brückenkonstruktionen   kann   dies   einen grossen Einfluss auf den Preis haben. Als alternative gibt es nun gefräste  Metalle wie z.B. Chrom-Cobalt Titan Titan   ist   ein   reines   Metall   welches   auch   seinen   Platz   in   der   Zahntechnik   gesichert   hat.   Beim   Titan   ist   es   sehr   ähnlich   wie   beim   Chrom-Cobalt.   Das Titan   ist   im   Vergleich   zum   Chrom-Cobalt   etwas   weicher   und   geschmeidiger .   Das   bedeutet,   es   ist   etwas   einfacher   zum   Bearbeiten   und   lässt   eine höhere   Biegung   zu.   Auch   auf   Titan   können   Restaurationen   geplant   werde.   Oft   wird   das   Titan   im   Bereich   von   Stegarbeiten   oder   Konuskronen verwendet.   Titan   hat   zudem   eine   enorm   seltene   und   besonders   geeignete   Oberflächeneigenschaften   um   im   Bereich   der   Technik   zu   brillieren. Und   zwar   kann   die   Oberfläche   des   Titans   anodisiert   werden.   Dies   bedeutet,   wir   können   in   unserem   Labor   die   Farbe   des   Titans   verändern.   So   ist es   uns   nun   möglich,   den   lästigen   Grauton   des   Metalls,   im   Bereich   des   Zahnes,   in   einen   angenehmen   goldig   warmen   Farbton   zu   ändern.   Im Bereich    des    Zahnfleisches    können    wir    das    Titan    jedoch    in    einem    ähnlich    farbigen    rosa    Farbton    einfärben,    damit    das    Metall    nicht durchschimmert. Titan   ist   zudem   wahrscheinlich   das   Metall   mit   der   besten   Biokompatibilität   auf   dem   Markt.   Sogar   die   Implantate   welche   in   der   Zahnmedizin   zum Einsatz kommen, sind aus Titan gefertigt. Sintermetall Sintermetall   ist   ein   sehr   modernes   und   spezielles   Metall,   welches   erst   seit   kurzem   der   Weg   in   die   Zahntechnik   gefunden   hat.   Natürlich   ist   auch hier    der    Weg    berechtigt.    das    Sintermetall    bringt    sehr    geeignete    Eigenschaften    mit    sich,    welche    wir    in    der    modernen    Zahntechnik    gerne annehmen.   Und   zwar   besteht   auch   das   Sintermetall   aus   einer   art   Chrom-Cobalt    Legierung.   Der   grosse   Unterschied   liegt   jedoch   darin,   dass   die kristalline   Struktur   dieses   Sintermetalls   noch   nicht   endgülltig    ineinander   greift.   Obwohl   es   sich   hier   um   ein   Metall   handelt,   welches   auch   in   der Endform   die   selben   Eigenschaften   wie   Metall   hat,   ist   das   Sintermetall   in   der   Form   in   der   wir   es   Verarbeiten   nicht   mit   Metall,   sondern   eher   mit Zirkon   zu   vergleichen.   Das   Sintermetall   ist   anfänglich   noch   sehr   spröd   und   wirkt   wie   gepresstes   Pulver.   Wenn   die   Konstruktion   gefräst   wurde, muss    das    Metall    noch    gesintert    werden.    Dies    geschieht    in    einem    speziellen    Verfahren    mit    noch    spezielleren    Geräten.    Während    des Sintervorgangs,   schrumpft   die   Konstruktion   um   rund   8%   und   wird   während   des   Vorgangs   alle   endgültigen   metallischen   Eigenschaften   an.   Nach dem   Sintern   ist   das   Metall   fast   nicht   mehr   von   einer   herkömmlichen   Chrom-Cobalt   Legierung   zu   unterscheiden .   Aber   wo   liegt   nun   der   Vorteil   im Sintermetall   gegenüber   der   konventionellen   Legierung?   Ganz   einfach,   da   das   Sintermetall   erheblich   leichter   zu   verarbeiten   ist,   sind   wir   in   der Herstellung   schneller   und   die   Maschienen   werden   nicht   gleichermassen   beansprucht.   Angenommen   wir   fräsen   nun   eine   Arbeit   welche   sich   über einen   ganzen   Kiefer   erstreckt,   können   wir   mit   dem   Sintermetall   unsere   Aufgabe   schneller   vollenden   als   wenn   wir   ein   Titan   oder   Chrom-Cobalt Gerüst fräsen. So schonen wir Zeit und Maschine wie auch Fräsen.

Zirkon

Im   Bereich   des   Zirkons   sind   wir   in   der   Zahntechnik   schon   ziemlich   weit.   Dieses   Material   ist   nun   schon   eine   ganze   Weile   bei   uns   vertreten   und somit hat es auch eine riesige Auswahl an Zirkonarten auf dem Markt. Es   stehen   uns   Zirkone   zur   Verfügung   welche   sehr   opak   sind.   Diese   werden   für   Käpchen   verwendet   welche   noch   mit   Keramik   beschichtet   werden, um   einen   Stumpf   farblich   komplett   ab   zu   decken.   Der   Vorteil   gegenüber   dem   Metall   ist,   dass   wir   hier   aufgrund   der   Grundfarbe   des   Zirkons,   eine Keramikschicht   weniger   auftragen   müssen,   so   können   wir   Restaurationen   die   weniger   Platz   bieten   so   besser   beschichten.   Troz   allem   ist   es immer besser, wenn genügend Platz vorhanden ist! Es    gibt    auch    Zirkon    welche    sehr    transluzent    sind.    Diese    Zirkone    sind    sehr    ästhetisch    und    gut    geeignet,    wenn    der    Zahn    keine    stärkeren Verfärbungen   hat.   So   können   Restaurationen   wie   Veneers   oder   Inlays   oder   auch   Frontzahnkronen   sehr   schön   aus   Zirkon   hergestellt   und charakterisiert werden. Noch   andere   Zirkone   sind   bereits   mehrschichtig .   Diese   müssen   nicht   mehr   vor   dem   Sintern   eingefärbt   werden.   Diese   besitzen   bereits   einen relativ natürlichen Farbverlauf, welcher uns eine Tiefenwirkung gibt. Dann   gibt   es   Zirkon,   welches   nicht   für   Medizinaltechnik   verwendet   werden   kann.   Dieser   ist   oft   in   der   Schmuck   und   Bastelindustrie   zu   finden. Hier haben wir grelle Zirkonfarben zur Verfügung, welche wir aber auch in unserem Labor finden, um unsere Kreativität zu fördern.

Glaskeramik

Bei   der   Glaskeramik   ist   es   sehr   ähnlich   wie   beim   Zirkon.   Wir   haben   auch   hier   verschiedene   Opak-   (undurchsichtig)   und   Transluzentstufen (durchschimmern) um uns je nach Fall an ein optimales Resultat heran zu tasten. Glaskeramik   kann   entweder   geschliffen   oder   aber   auch   gepresst   werden.   Da   Glaskeramik   ein   sehr   hartes   Material   ist,   ist   es   aufgrund   der Wärmeentwicklung    zum    schleifen    nicht    optimal.    Beim    Pressen    hingegen    haben    wir    ein    sehr    einfaches    Verfahren,    welches    uns    ein    sehr homogenes   Produkt   ergibt.   Sehr   dünn   auslaufende   Ränder   erden   beim   Pressen   viel   besser   ausgepresst,   als   mit   einer   Maschine   gepresst,   da diese drohen zu brechen.

Wachs

In der Zahntechnik verwenden wir viele verschiedene Wachse zu verschiedene Zwecke. Modellierwachs Der   Modellierwachs   verwenden   wir   in   der   Prothetik .   Dort   bildet   der   Wachs   unsere   Prothesenbasis.   Solange   sich   diese   in   Wachs   befindet,   können wir   die   Basis   ohne   weiteres   ergänzen   oder   adaptieren.   So   ist   es   uns   Möglich   die   Prothesenzähne   an   die   richtige   Position   zu   stellen   und   die Prothese   individuell   auf   den   Patienten   anzupassen.   In   einem   späteren   Schritt,   wird   der   Wachs   mit   Kunststoff   ersetzt   und   die   Prothese   fertig gestellt und somit bereit vom Patienten getragen zu werden. Gusswachs Der   Gusswachs   verwenden   wir   im   klassischen   Sinne   zum   Modellieren   von   Gerüsten   oder   Kronen   sowie   auch   für   Inlays .   Diese   werden   später   so eingebettet,   damit   wir   ein   Negativ   der   Modellation   erstellen,   den   Wachs   ausbrennen   und   den   Hohlraum   mit   einem   anderen   Material   (Gold, Metall oder Keramik) ausgiessen oder auspressen können. Heute   Gibt   es   auch   Gusswachs,   welcher   mit   einer   Fräsmaschine   gefräst   werden   kann.   Dies   ist   jedoch   nur   bei   grossen   Rekonstruktionen   eine alternative. Try-in Wachs Dieser   Wachs   ist   viel   Härter   als   andere   und   kann   somit   sehr   gut   gefräst   werden.   So   können   zum   Beispiel   geplante   Rekonstruktionen   zuerst   in Wachs gefräst und Einprobiert werden. Diese können viel leichter geändert und später wieder gescant werden, um ein Definitiv zu kreieren.